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Was ich Ihnen erzähle, ist wahr!

Mirella Pizzioli

Dieses Zeugnis von Rita zeigt, wie Mirella Pizzioli ihr Charisma gewissenhaft und großherzig ausübt. Es erinnert die Lebenden daran, dass nach der Prüfung des «Hinübergangs» das Sein im Himmel Freude und ewige Seligkeit bedeutet. Es zeigt, wie sehr demütiges und vertrauendes Gebet das mitfühlende und zuhörende Herz des Herrn berührt.

Ich heiße Rita, und was ich Ihnen erzählen werde, ist eine wahre und überaus schöne Geschichte. Ein Zeugnis, das den Glauben derer wachsen lässt, die ihn haben, aber auch ein Zeugnis für Menschen, die Gott suchen.
Ich bin Ladenbesitzerin und eines Morgens, nachdem ich die Bestellung bei meinem Lieferanten aufgegeben hatte, zeigte ich ihm ohne besonderen Grund das Buch, das meine Freundin Mirella geschrieben hat. Mein Lieferant zeigte sich interessiert und stellte mir Fragen. So habe ich ihm erzählt, wie mein Glaube aufgeblüht ist, als ich das Buch gelesen hatte und dieser Dame begegnet war.
Lachend sagte ich ihm, dass ich nun eine offene Straße mit klarem Verlauf vor mir liegen fühle und sehe, und dass ich keine Angst mehr habe.
Meine Geschichte hat ihn vermutlich beeindruckt, denn als er nach Hause kam, erzählte er seiner Frau davon. Einige Zeit später telefonierte er mir, um die Telefonnummer von Mirella zu erfahren, weil seine Frau sich mit einer speziellen Bitte an sie richten wolle. Es ging um eine ihrer Schülerinnen, die nach einem einfachen Unfall im Koma lag. Nach Meinung der Ärzte bestand keine Hoffnung mehr.
Die Frau meines Lieferanten war verzweifelt. Sie hatte dieses schöne junge Mädchen sehr lieb und hatte es aufwachsen sehen wie ihre eigene Tochter. Ihr Schmerz war umso größer, als sie an jenem Tag die Unterrichtsstunde verschoben hatte und sich daher für diesen Unfall verantwortlich fühlte. Die Frau meines Lieferanten berichtete dann folgendes:
«Ich war verzweifelt und auch derart entsetzt, dass ich nicht einmal den Mut hatte, sie im Krankenhaus zu besuchen. Und Sie können sich nicht vorstellen, wie verängstigt ich auf die Begegnung mit Mirella wartete.
Ich saß dort und wartete, bis ich an die Reihe kam, und konnte nicht umhin zuzuhören, was die Leute dort erzählten: dass sie mit eigenen Augen und persönlich die Gnaden gesehen hatten, die Gott durch diese so einfache, liebevolle, aber bei bestimmten Fragen unnachgiebige und unerschütterliche Person erweist.
Eine sehr hilfsbereite Frau mit einer außergewöhnlichen Einfühlsamkeit, die aber weder Gerede noch Ausflüchte duldet. “Die Religion und der Glaube ist wie die Luft: ohne Luft kann niemand leben”, sagt sie oft. “Man darf nicht den Wundern nachlaufen, auch wenn der Herr viel mehr gewährt, als wir erhoffen können. Doch wir dürfen die Worte, die Gott uns gegeben hat, nicht nur anhören, sondern müssen sie auch ergründen und vertiefen. Es genügt nicht, den Worten des Himmels zuzuhören, man muss sie auch annehmen und in die Tat umsetzen, sonst ist es nichts als Zeitvertreib und Neugierde.”
Eine Dame, die dort neben mir saß, sagte mir, dass sie den Problemen der anderen mit sehr viel Geduld zuhört. Aber sie sei so offen, wenn sie diese Probleme angeht, dass die Leute sich manchmal peinlich berührt fühlten, weil es ist, als würde ihre Seele offengelegt. Und dann sage Mirella Dinge, die man noch nie jemandem offenbart hat.
Ich war ziemlich nervös, und schließlich rief mich Mirella zu sich.
Als ich sie sah, war ich mit einem Schlag völlig beruhigt. Sie umarmte mich liebevoll und sprach genauso liebevoll mit mir. Ihr Lächeln ist beruhigend. Sie hielt das Foto meiner Schülerin in ihren Händen, und während sie auf ein sehr schönes Jesusbild an der rechten Wand schaute, nahm sie ein Buch, schaute immer noch auf Jesus, dankte ihm und öffnete das Buch auf einer bestimmten Seite. Sie bat mich, ein kleines Kruzifix zu nehmen, das auf ihrem Tisch lag, und mit ihr zu beten, indem ich von ganzem Herzen das Gebet wiederholte, das sie vorlesen würde.
Aber ich weinte, und ich weiß nicht, ob es mir gelungen ist zu tun, worum sie mich gebeten hatte.
Auf einmal schwieg Mirella, schaute Jesus an, legte ihre Hand auf ihre Brust und sagte: “Herr, und jetzt? Was soll ich jetzt machen? Ist das dein Wille? Kann ich das einfach übergehen? Herr, was mache ich jetzt? Was mache ich jetzt?”
Schweigend schaute ich sie an und sah, wie sie litt, als habe sie eine ganz schwierige Situation zu bewältigen. Sie schaute weiterhin auf Jesus und sagte mir nach einer Weile:
“Ich weiß nicht, wie ich es dir sagen soll, aber Jesus zeigt mir deine Schülerin an einem wunderbaren Ort. Sie ist so glücklich, sie ist barfuss, sie tanzt und ist ganz in Weiß gekleidet. Sie gleicht einem Schmetterling. Was soll ich tun? Wer kann mir jetzt die Erlaubnis geben?”
Ich fühlte mich verloren! War also wirklich nichts mehr zu machen?
Wir schwiegen. Da erhellte sich Mirellas Gesicht plötzlich. Sie schaute auf Jesus und sagte: “Herr, ich achte deinen Willen. Doch schau, Herr, wenn jetzt die Mama jenes Mädchens hier wäre und du ihr zeigen würdest, was du mir gezeigt hast, so bin ich sicher, dass du sie nicht überzeugen könntest, auch wenn sie dir danken würde! Jesus, sie würde dich verzweifelt bitten, ihr ihre Tochter wiederzugeben.”»
Einige Tage später ging diese Lehrerin voller Schmerz ins Krankenhaus. Ungläubig und staunend stellte sie fest, dass es ihrer Schülerin gut ging. Sie war aufgestanden und lächelte sie an. Sie war so schön!
Wenige Monate später ging das junge Mädchen wieder in die Schule und vertraute ihr glücklich an, dass sie an einem wunderbaren Ort gewesen war. Dort spielte und tanzte sie, während die anderen auf Erden weinten.
Sie sagte, dass diese Erfahrung sie zutiefst verändert hatte und sie das Bedürfnis fühle, sich ihrem Nächsten und den Armen etwas mehr zu widmen.

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