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«Nicht uns, Herr, nicht uns, sondern deinem Namen schaff Ehre» (Ps 115[114],1,)
«Dort will ich mich den Israeliten offenbaren, und das Zelt wird durch meine Herrlichkeit geheiligt werden. Ja, ich heilige das Offenbarungszelt und den Altar» (Ex 29,43-44)
«Wer ist denn der König der Herrlichkeit ?’ Der Herr, der Starke, der Held! Der Herr, der Held im Kampf!» (Ps 24[23],8)
«Gott wollte sie erkennen lassen, was es um den herrlichen Reichtum dieses Geheimnisses ist unter den Heidenvölkern: das ist Christus in euch, die Hoffnung auf die Herrlichkeit.» (Kol 1,27)
«Die Weisheit erkannte keiner von den Führenden dieser Welt; denn hätten sie erkannt, hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt.» (1 Kor 2,8)
* * *
Die Herrlichkeit ist ein göttliches Attribut; sie ist die nach außen sichtbare Kraft Gottes, die nach ihrem Gewicht beurteilt wird (hebr. Kavod, Gewicht bedeutet «Herrlichkeit»). Sie überträgt sich auf den Menschen, insbesondere auf den König, mit ihrem Reichtum und ihrer Kraft, sowie dem Glanz seines Reiches. Der von Gott zum Herrn über die Schöpfung gesetzte Mensch ist von Gott «mit Herrlichkeit gekrönt» (Ps 8,6). Der Bundesgott setzt seine Herrlichkeit, sein Ehre darein, sein Volk zu erretten. Jesaja sieht die Herrlichkeit des Herrn im Knecht offenbart. Dieser leidende Gottesknecht wird Jesus sein; die Herrlichkeit Gottes ist vollständig in ihm gegenwärtig. Er ist der „Herr der Herrlichkeit“. Bereits bei seiner Geburt wurde seine göttliche Herrlichkeit von den Engeln am Himmel von Bethlehem besungen; und am Ende seiner irdischen Gegenwart ist er an Himmelfahrt in die göttliche Herrlichkeit zurückgekehrt, die der Vater ihm «vor Grundlegung der Welt gegeben» hatte (Joh 17,24). Die Verherrlichung Jesu erfüllt sich in den Christen. In ihnen trägt sein Tod am Kreuz Frucht zur Verherrlichung des Vaters und des Sohnes (Joh 12,24). Die Herrlichkeit des auferstandenen Christus spiegelt sich in ihnen und verwandelt sie, nach seinem Bilde, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit (2 Thess 1,12). Am Ende der Geschichte wird der endgültige Hymnus der Herrlichkeit bei der «Hochzeit des Lammes» erklingen (Offb 19,7).
Gebet
Herr, heilige Dreifaltigkeit, dir allein sei Lobpreis und Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Auszug aus: «365 Tage mit Jesus», S. 292



