Der Rosenkranz bringt Frieden in die Familie
San Damiano
In allen Botschaften, die U.L.F. von den Rosen Mamma Rosa anvertraut hat, um sie der ganzen Welt zu übermitteln, ist der Aufruf zum täglichen Rosenkranzgebet eines der dominierenden Elemente. Soll uns das überraschen?
In Fatima bat Maria 1917 um das Beten des Rosenkranzes, damit Europa den Frieden wiederfinde und vor der Geißel des Kommunismus bewahrt bleibe. Erst nach dem Krieg von 1939-1945 interessierten sich die westeuropäischen Länder wirklich für Fatima und die Botschaft Marias. Doch gegen Ende der 1950er Jahre hatte die Glaubensbegeisterung bereits stark nachgelassen. Selbst Papst Johannes XXIII., der bekräftigte, täglich seinen Rosenkranz zu beten, konnte diesen Rückgang des Glaubens und vor allem der Volksfrömmigkeit nicht aufhalten. Es war eine Zeit des Umdenkens…
Als Unsere Liebe Frau von den Rosen am 16. Oktober 1964 zum ersten Mal Mamma Rosa erschien, gab es nur noch sehr wenige Familien, die regelmäßig den Rosenkranz beteten; in den Pfarreien war er fast völlig in Vergessenheit geraten.
Ab 1967 erlangten die Ereignisse von San Damiano europaweite Bekanntheit, die bis 1970 zunahm, als Menschen aus aller Welt dorthin pilgerten.
Es steht außer Frage, dass das Rosenkranzgebet im Westen dank des Eingreifens Unserer Lieben Frau von den Rosen neuen Aufschwung erlangte.
Ab 1978 gab Papst Johannes Paul II. dieser jahrhundertealten Andachtsform ihren ganzen Glanz zurück.
Am Festtag des Heiligen Rosenkranzes, dem 7. Oktober 1969, erklärte Unsere Liebe Frau von den Rosen: «Meine Kinder, ich bin mit dem heiligen Dominikus, der heiligen Katharina von Siena und meinem Sohn Jesus, dem kleinen Kind, zu euch gekommen, um euch die mächtigste Waffe zu bringen, die es gibt: den Heiligen Rosenkranz... Der Rosenkranz bringt Frieden in die Familie, Freude, Ruhe und die Gnade, in den Himmel zu kommen. Wohin ich auch gehe, wo ich auch verweile, wo ich auf meine Kinder warte, verkünde ich den Rosenkranz. Die schönste Andacht ist der heilige Rosenkranz in den Familien, denn er vereint alles: die christliche Familie wie die Familie der Völker in Liebe und Frieden mit Jesus. Wenn die Eltern den Rosenkranz beten, vereinen sich alle ihre Kinder und beschreiten den Weg der Beharrlichkeit in der Liebe Jesu. Aber wie viele haben den Rosenkranz vergessen, wie viele beten ihn nicht mehr! Die Familien liegen im Schlamm, sind auf dem Weg ins Verderben, in großer Zahl, und sie bringen mich so sehr zum Weinen.»
Maria vergisst nie, dass sie die Mutter Jesu ist, des einzigen Erlösers der Welt, zu dem unser ganzes Wesen streben muss. Auch der Rosenkranz führt uns zu ihm:
«Der Rosenkranz ist das schönste Gebet... Versprecht mir, meine Kinder, ihn oft zu beten, denn im Rosenkranz ist das von Jesus gelehrte Gebet, das Vaterunser, es ist das Ave Maria, es ist das Ehre sei dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist.» (6.12.1969)
Die Heilige Jungfrau betont die schädlichen Auswirkungen, wenn man das Rosenkranzgebet aufgibt: «Warum geht es der Welt so schlecht? Sie haben den heiligen Rosenkranz aufgegeben, den ich seit Jahrhunderten so sehr empfohlen habe. In den Familien gibt es keine Liebe und keinen Frieden mehr, weil sie nicht mehr beten! Mehr Sünden, mehr Zwietracht!» (6.12.1969)
Deshalb betont und ermutigt sie:
«Gebt den heiligen Rosenkranz nicht auf, meine Kinder, denn er ist die mächtigste Waffe! Versprecht, den Rosenkranz zu beten! Er wird Eintracht, Frieden und Gelassenheit in die Familien bringen. Er kann euch alles geben! Durch den Rosenkranz können alle Gnaden erlangt werden. Betet ihn mit Glauben und Liebe, und ich werde Gnaden und Segen in eure Häuser bringen.» (3.10.1967)
«Wenn alle Familien den Rosenkranz beten würden, wie viel Frieden gäbe es dann in der Welt! Welche Freude und welcher Frieden zwischen den Nationen!» (11.2.1969)
«Der Rosenkranz ist die Kraft und die Stütze in den Familien. Dann hat man die Kraft, das Kreuz zu tragen, mit Ergebenheit und Liebe zu leiden, man hat die Kraft, die Kinder christlich zu erziehen.» (29.11.1969)
«Wenn die Familie in eurem Haus versammelt ist, betet den Rosenkranz, dann wird eure Mutter im Himmel zu euch kommen und Gnaden und Segen über euch ausgießen.» (30.1.1970)
«Wo der Rosenkranz gebetet wird, gehe ich hin und bin in eurer Mitte: in den Häusern, in den Kirchen, überall, wo man sich zum Rosenkranz versammelt, bin ich da, und ich bedecke euch mit meinem Mantel und drücke euch an mich, als wahre Mutter, die euch so sehr liebt.» (17.1.1970)
«Zieht euch in eure Häuser zurück, versammelt euch alle in der Familie, sprecht den Rosenkranz, und ich werde mit dem Licht kommen. Ich habe es versprochen, ich werde kommen...» (19.11.1970)
«Mit dem heiligen Rosenkranz werdet ihr die Kraft haben, alle Versuchungen, alle Hindernisse, alles, was kommen mag, zu überwinden.» (28.11.1969)
«Tragt immer euren Rosenkranz bei euch und betet ihn oft in der Familie, damit ihr immer Hilfe und Trost habt. Eure Mutter im Himmel wird euch nicht verlassen, was auch immer geschehen mag.» (24.5.1968)
Die Zukunft der Menschheit hängt weitgehend davon ab, wie die Menschheit auf die Bitten reagiert, die Maria insbesondere in San Damiano mit Liebe und Nachdruck geäußert hat. Wenn man die Verheißungen kennt, die Unsere Liebe Frau von den Rosen vom Rosenkranzgebet in den Familien abhängig macht, versteht man, warum sie am 3. Oktober 1969 feierlich forderte: «Ich möchte, dass alle Familien den Rosenkranz beten!» Wird sie erhört werden? Das hängt von jedem einzelnen von uns ab.
André Castella



