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Vom Leid... zur Freude

Axelle

Durch den Sündenfall kam das Böse in die Welt. Es schlägt unerwartet zu, und niemand kann ihm entrinnen, denn es ist nicht die göttliche Vergeltung für eine persönliche Schuld. Es bezeichnet die Macht des Fürsten der Welt. Es ist die Folge der Allgegenwart des Bösen, es ist eine Vielzahl von körperlichen und psychischen Leiden, die der menschliche Fortschritt nur teilweise erleichtern kann. Ist also die Welt zur Verzweiflung verurteilt und muss sie sich mit ihrem traurigen Los abfinden? 

Wort des Verlegers

Hier sind wunderbare Botschaften, voll Liebe und Trost, die viel Gutes bringen mögen, für all jene, die sie lesen werden. Jesus lehrt uns darin, dass Er allein uns aus dieser Sackgasse befreien kann. Er hat die schlimmsten Leiden durchlebt und kann nicht gleichgültig gegenüber unseren Leiden sein. Er sehnt sich nur danach, uns zu erleichtern, uns zu trösten und sagt uns, dass wir uns durch Annahme unseres Kreuzes mit dem Geheimnis der Erlösung verbinden. Dadurch wird alles verändert, denn unser Leid ist dann nicht mehr umsonst.
Jesus selbst verspricht uns, dass alles Leiden, das mit dem Seinen verbunden ist, Früchte der Freude hervorbringt. «Vereint euer Leid mit dem meinen, und ihr werdet dadurch Meine Freude empfangen. Diese Freude kann nur vom Kreuz kommen! Diese Freude ist die Frucht der Erlösung! Diese Freude bekehrt die Henkersknechte! Diese Freude strahlt aus und bekleidet den Schmerz, ohne ihn auszulöschen. Sie macht ihn erträglich.»
Ich möchte, dass diese Botschaften sich weit verbreiten, denn sie helfen uns, die Zeit der Prüfung zu durchleben und gleichzeitig Gott treu zu bleiben. Also Mut und Vertrauen!
Hier sind einige ausgewählte Auszüge.

Es gibt kein Kreuz «das angenommen wird», das ich selbst nicht auch trage!

Dienstag, 7. November 2000

«Sein Kreuz auf sich nehmen heißt, seinen Teil an Leiden annehmen und mir nachfolgen. Es heißt sein Amen mit dem meinen vereinen. Diese Zustimmung des Willens macht euch zu Teilhabern am Geheimnis der Erlösung, sie vereint euch mit mir und versichert euch, dass ihr eines Tages am Hochzeitsmahl des Reiches teilhaben werdet. Betrachtet meine Herrlichkeit, hofft, Kinder, denn die kommende Zeit ist schwierig, öffnet eure Herzen, begreift die entscheidende Hoffnung, um im Sturm standzuhalten.
Und wie? Indem ihr euer Kreuz mit Liebe umarmt. Es richtet euch wieder auf. Es gibt kein Kreuz, das angenommen wird, und das ich selbst nicht auch trage. Ich habe euch gesagt: “Kommt zu mir, die ihr schwere Lasten tragt, ich werde euch Ruhe verschaffen.”
Stützt euch auf mein Wort. Lernt es auswendig, damit es in euch lebt und ihr durch das Wort lebt!»

Ursachen für das Unglück: die Sünde!

20. Februar 2002

«Man braucht keine äußeren Ursachen für das Unglück suchen, das nichts anderes als das Produkt der Sünde ist… Doch deren Vergeltung wird sich voll und ganz erst am Tag des Gerichtes erfüllen. Daher ist es nutzlos, den Ursprung für ein bestimmtes Unglück in einer bestimmten Sünde zu suchen, wie es auch hochmütig wäre zu erklären, dass eine bestimmte Person wegen einer bestimmten Haltung unter einem bestimmten Übel leidet… Überlasst das den Hartherzigen!
Angesichts des blind zuschlagenden Bösen sollen sich eure Herzen wie das Meine für das Mitleid öffnen. Sucht keine Erklärungen, leidet mit denen, die leiden! Wenn ihr so handelt, tragt ihr bereits zur Linderung ihres Leidens bei.»

Deine Auflehnung führt dich in eine Sackgasse

Samstag, 1. Februar 2003

«O du, dessen Herz blutet und der seine Auflehnung hinausschreit, dessen Leben mit voller Wucht getroffen zu sein scheint, dessen Glück plötzlich eingebrochen ist… Du wendest dich mir zu, um Beschimpfungen auszuspeien! Du schreist: “Warum ich, warum dieses ganze Unglück, das ich nicht verdient habe?” Höre mir zu: “Ich bin keineswegs die Ursache deines Unglücks. Ich bin dein Freund und dein Bruder, und ich weine mit dir. Mein Herz ist von großem Mitleid erfüllt!”
Sprich also deinen Kummer mit den Worten aus, die dir kommen, aber schau mich an: Bin nicht auch ich mitleiderregend an meinem Kreuz? Und glaubst du dennoch, dass ich mich gegen den göttlichen Willen aufgelehnt habe? Nein. Und weißt du warum? Weil Gott, mein Vater und der Deine, gut ist, weil er Liebe ist und keinen Augenblick abwesend sein kann… Was dir zustößt, entgeht also seinem Wohlwollen nicht – so schwer es auch sein mag… Du sollst aber wissen, dass deine Auflehnung dich nicht im Entferntesten entlastet, sondern dich sogar noch von der Quelle allen Friedens trennt, die in Gott ist, und dich von der einzigen Helligkeit abschneidet, in der alle Dinge ihren Platz einnehmen: seinem Licht! Und schau, deine Auflehnung führt dich in eine Sackgasse. Sie ist eine Versuchung, die du erkennen musst. Kannst du mir sagen, worin sie dir dein vergangenes Glück wiedergeben könnte?
Komm, mein ganz kleines Kind, vertraue mir deinen Kummer an! Lege dein verwundetes Herz in das meine, das für dich und all die Deinen am Kreuz geöffnet wurde! Komm! In mir ist alles umfriedet. Nur in mir ist Ruhe und Trost, in mir ist alle Heilung.
Das Unglück, das dich getroffen hat, ist und bleibt eine Folge des universellen Bösen, das die Welt seit dem Sündenfall plagt. Schau, dieses Unglück und alles, was es anrichtet, ist nicht von meiner Liebe oder gar meiner Gerechtigkeit angeordnet worden. Es schlägt blind zu, es bezeichnet die Macht des Fürsten dieser Welt. Als Lügner, der er ist, bringt er die Herzen dazu, sich gegen mich zu wenden, als sei ich der Auftraggeber! Lege diesen Gedanken ab, denn ich habe dich geschaffen, damit du glücklich bist. Das Böse aber ist das Lösegeld eurer Ungerechtigkeiten, es bezeichnet jedoc­h keinerlei göttliche Vergeltung für eine persön­liche Schuld!
Meine Liebe freut sich in keiner Weise über das Leid der Menschen. Unglück, Krankheiten und Tod sind für mich genauso schmerzhaft wie für euch. Ich bin gekommen, um sie mit euch zu teilen. Ich bin gekommen, um mich damit zu vereinen und mich selbst damit in Reichweite des Bösen zu begeben, um mich aufzuopfern und zu leiden. Das tat ich nicht nur, um euch zu retten – denn dafür hätte ich andere Mittel gehabt – sondern vor allem, um euch zu beweisen, dass ich eurem Leid gegenüber keineswegs gleichgültig bin.
Höre auf mich, ich öffne die Tür deines Herzens nicht mit Gewalt. Ich suche dich an jedem Tag deines Unglücks auf, um dir zu helfen und dich zum Licht zu führen, dich zu unterstützen und dich wiederaufzu­richten, damit das Böse sein elendes Werk nicht noch weiter fortsetzt! Um handeln zu können, warte ich aber auf deine Entscheidung, deinen Beistand in mir finden zu wollen!
O du, dessen Herz blutet, ich erwarte dich am Ende deiner Auflehnung. Ich bin geduldig und voller Barmherzigkeit. In mir findest du Trost, in mir ist dein Auftrag eingeschrieben, denn der Weg geht weiter! Mit mir wirst du keine Einsamkeit erleben. Willst du ab jetzt mit mir gehen, meinen Blick wählen und Überbringer meines Friedens an die anderen leidenden Menschen werden?
O du, der du mich gehört hast, ich segne dich heute Abend. Glaube an mich. Ich werde deine Wunden heilen, denn ich bin der allmächtige Gott, Vater Sohn und Heiliger Geist!»

Auszüge aus:
«Vom Leid... zur Freude!», Axelle, Parvis-Verlag

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