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«Denn er nimmt sich doch nicht der Engel an, sondern der Nachkommen Abrahams nimmt er sich an. Darum musste er in allem den Brüdern gleich werden, damit er ein mitfühlender und getreuer Hoherpriester werde im Dienst vor Gott, um die Sünden des Volkes zu sühnen.» (Hebr 2,16-17)
«Christus entsagte seiner selbst, nahm Knechtsgestalt an, wurde Menschen gleich… er erniedrigte sich selbst und wurde gehorsam bis in den Tod.» (Phil 2,7-8)
«Und dort sind es viele, die Priester geworden sind — da sie durch ihr Sterben gehindert wurden zu bleiben —, dieser aber hat, weil er in Ewigkeit bleibt, das Priestertum als ein nichtvergehendes. Daher vermag er auch in vollem Sinn alle zu retten, die durch ihn vor Gott treten, da er immerfort lebt, um einzutreten für sie. Ein solcher Hoherpriester war auch geziemend für uns, einer der heilig ist, schuldlos, ohne Makel.» (Hebr 7,23-26)
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Um Hoherpriester zu werden, musste man einer reinen Priesterfamilie entstammen. Der Hohepriester leitet den Hohen Rat (das «Synhedrium») und besitzt die Verwaltungs- und Jurisdiktionshoheit. Er ist mit prächtigen Kleidern und Schmuck ausstaffiert. Der Verfasser des Hebräerbriefes wendet den Titel Hohepriester auf Jesus an. Ein Hohepriester, der sich erniedrigt: von göttlicher Natur nimmt er menschliches Wesen an, um den Sündern gleich zu werden, die zu retten er gekommen ist; in allem ihnen gleich, außer der Sünde. Er besitzt ein ausschließliches Priestertum für die Ewigkeit, während das Priestertum des Hohenpriesters Israels zeitlich begrenzt war und das alte Gesetz in seiner ganzen Härte anwandte. Jesus ist der mitfühlende Hohepriester, der ein neues Gesetz gegeben hat, das die anderen zusammenfasst, nämlich das der Gottes- und Nächstenliebe; dieses Gesetz wird das einzige Kriterium des jüngsten Gerichts sein (Mt 25). Der Verfasser des Hebräerbriefes, ein frommer messianischer Jude, mit den paulinischen Themen vertraut, hat diese Grundunterschiede zwischen dem Alten und dem Neuen Bund bewundernswert klar herausgearbeitet, indem er diesen neuen christologischen Hoheitstitel des mitfühlenden Hohenpriesters geschaffen hat.
Gebet
Herr Jesus, du unser Hohepriester der Liebe und der Barmherzigkeit, der Huld und der Gnade, lass mich in allem das tun, was in deinen Augen recht ist, nach dem ewigen Gesetz der Liebe.
365 Tage mit Jesus, Seiten 294-295




