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«So nun sollt ihr beten: Unser Vater im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben haben unseren Schuldnern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern bewahre uns vor dem Bösen.» (Mt 6,9-13)
«Wenn aber du betest, so geh in deine Kammer, schließ die Türe zu und bete zu deinem Vater im Verborgenen; und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten. Wenn ihr aber betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die sich einbilden, dass sie erhört werden, wenn sie viele Worte machen.» (Mt 6,6-7)
«Jesus ging weg auf den Berg, um zu beten, und er verbrachte die Nacht im Gebet zu Gott. Als es Tag wurde, rief er seine Jünger zu sich und wählte aus ihnen zwölf.» (Lk 6,12-13)
«Sie sollten allezeit beten und nicht nachlassen.» (Lk 18,1)
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Das Gebet ist Lobpreis und Bitte, Anbetung und Betrachtung des unendlich geringen Menschen vor dem unendlich großen Gott, der jedoch ein liebender Vater ist. Es ist folglich Austausch, Liebesdialog eines schwachen und zerbrechlichen Wesens mit dem Allmächtigen. Doch der Mensch kann im Angesicht Gottes nicht vergessen, dass er erschaffen ist; so verbinde er alles Gebet mit Danksagung und Lob.
Jesus besteht auf der Notwendigkeit des Gebets. Er hat seinen Jüngern das vollkommene Gebet gelehrt, das «Vaterunser», Modell allen Betens: Lobpreis, Verherrlichung und Bittgebet. Er selber zog sich ganze Nächte hindurch an einen abgelegenen Ort zurück, um zu beten, insbesondere vor einer bedeutenden Entscheidung wie der Wahl der zwölf Apostel. Jesus rät, sich für dieses Gespräch von Herz zu Herz mit Gott in sein Zimmer zurückzuziehen. «Wandle in meiner Gegenwart, so wirst du vollkommen sein», sagt der Herr zu Abraham, dem Vater der Gläubigen und der Betenden. Dies bedeutet, Gott allezeit im Geist und im Herzen zu tragen. Jede Sünde wird so unmöglich. In der Gegenwart Gottes ruft der Geist in uns: «Abba».
Gebet
Die großen Beter finden ihre Wonne im Gebet. Möge mein Glück sich von nun an immer mehr in der Beziehung von Herz zu Herz mit dem himmlischen Vater finden.
365 Tage mit Jesus, Seiten 282-283




